Wir haben für Sie nachgefragt - DER BESTE Geheimtipp in Sachen KÄSEKUCHEN

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Wir haben für Sie nachgefragt

CORONA
Wartzeiten und Verzehr von Speisen und Getränken in der Kleinmarkthalle
Aus aktuellem Anlass:

Seit dem 30.05.2020 traten vermehrt Kunden an uns heran und beschwerten sich darüber, daß
a) Speisen und Getränke in der Kleinmarkthalle zum Sofortverzehr herausgegeben werden und
b) durch das gemütliche "Stelldichein" an den Tischen sich der Aufenthalt von Kunden innerhalb der Halle
   derartig in die Länge zieht,
c) daß sich die Wartezeit vor der Halle (aufgrund der Einlassbegrenzung von 100 Personen)
   bis zu 30 Minuten hinzieht! Ab dem 22.06.2020: Erweiterung auf 200 Personen

Wir haben entsprechende Anfrage an den Hallenbetreiber -nicht zuletzt wegen anders lautender gesetzlicher Vorgaben- gestellt und bis heute leider noch keine Antwort erhalten.

UNSERER AUFFASSUNG nach gibt es nach derzeitigem Stand KEINE Freigabe für den Verzehr von Speisen und Getränken innerhalb der Kleinmarkthalle!

Es herrscht Maskenpflicht während des GESAMTEN Aufenthalts in der Halle ( schliesst essen und trinken von vorneherein aus)

Bei der aktuellen Lage würde -unserer Meinung nach- das Führen einer Gästeliste im Falle einer Coronainfektion nur dann Sinn machen, wenn alle Gäste der Kleinmarkthalle mit Namen und Adresse erfasst würden. Eine ausschließliche Erfassung von Gäste der Imbissbetriebe lässt  keine Rückschlüsse auf andere Personen in der Kleinmarkhalle zu, sodaß es keinen gesamtbestimmbaren Personenkreis im Falle einer Infektion gäbe.

Die neuen -gelockerten- Regeln für das reguläre Gaststättengewerbe (z.B. Marktstubb) dürften unserem Rechtsverständnis nach für den Rest in der Halle KEINE Anwendung finden, zumal es in der Kleinmarkthalle als überdachten Wochenmarkt keine räumlich abgegrenzten Betriebe mit eigenen 4 Wänden gibt, in denen man -vom Rest der Hallenbesucher abgetrennte- Bereiche für den Verzehr zur Verfügung stellen kann.

Wir haben für Sie recherchiert:


Quelle:
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen


Wir haben der Einfachheit halber Punkt 3 der Auslegungshinweise nachfolgend im Originatext aufgeführt
Auf einen Ermessens- bzw. Interpretationsspielraum gibt es unserer Auffassung nach keine offensichtlichen Rückschlüsse.

Originaltext:

3. Verkaufsstätten und ähnliche Einrichtungen
Die nachfolgenden Hygieneregeln gelten in Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen, beispielsweise:

KFZ-Handel
Kioske
Landhandel mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen,
Ersatzteile usw.
Lebensmitteleinzelhandel
Lebensmittelspezialgeschäfte wie Weinhandel, Spirituosenläden, Süßwarengeschäfte
Metzgereien / Fleischereien
Paketstationen, Poststellen
Raiffeisenmärkte
Reformhäuser
Sanitätshäuser
Tabak- und E-Zigarettenläden
Tankstellen, Tankstellenshops
Wettannahmestellen
Tierbedarf, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf
Beim Verzehr von Speisen und Getränken des Lebensmittelhandwerks vor Ort (z. B. in Bäckereien und Metzgereien) sind abgetrennte Bereiche zu schaffen, in denen die Abstands- und Hygieneregeln wie für Gaststätten beim Verzehr vor Ort gelten. Insbesondere sind Gästelisten zu führen.

Hygieneregeln Verkaufsstätten und ähnliche Einrichtungen
  • Einlass von maximal einer Person je angefangener für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von 20 Quadratmetern ***(Ab 22.06. sind es 10 qm)
  • Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • Spielbereiche für Kinder werden gesperrt
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen werden gut sichtbar angebracht
  • Das Betreten des Publikumsbereichs von Geschäften ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. Es kann jede Bedeckung vor Mund und Nase verwendet werden, die geeignet ist, eine Ausbreitung des Virus zu verringern, z. B. selbstgeschneiderte Masken, Schals, Tücher (vgl. Anlage).
  • Die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen, gilt auch in Ladenstraßen von Einkaufszentren, überdachten Einkaufspassagen und auf Wochenmärkten.

Aus Praktikabilitätsgründen muss eine Zugangssteuerung auf Wochenmärkten nicht erfolgen. Aufgrund der grundsätzlichen MNB-Pflicht auf Wochenmärkten können Kundinnen und Kunden Speisen und Getränke nicht auf dem Areal des Wochenmarktes verzehren. Verkäuferinnen und Verkäufer sollten sich beim Verzehr von Speisen und Getränken während Pausen in einen Bereich zurückziehen, in dem nicht die Gefahr eines direkten Kunden- und Kollegenkontaktes besteht.

Wir sind der Meinung, daß die o.g. Verordnung unsere Rechtsauffassung hinsichtlich der Kleinmarkthalle Frankfurt stützt und haben dies durch entsprechende telefonische Nachfrage bei der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden (0800-555 4 666) zweifach bestätigt bekommen.

Anders lautende Verordnungen, Ausnahmegenehmigungen oder Sonderregelungen für die Kleinmarkthalle Frankfurt waren seinerzeit nicht bekannt, noch hat man uns dies durch den Hallenbetreiber per Nachweis erbracht. Eine Antwort steht auf unsere Anfrage steht seit dem 28.05.2020 aus.

Wir haben weiter recherchiert und entsprechende email-Anfragen am 06.06.2020 beim zuständigen Dezernat in Frankfurt am Main gestellt.

Wir hoffen, daß uns bald entsprechende Informationen vorliegen werden. Gerne lassen wir uns eines Besseren belehren!

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Stand 09.06.2020


Update 22.06.2020:
Unsere e-Mail vom 28.05.2020 an den Betreiber der Kleinmarkthalle: Keine Antwort
Unsere e-Mail vom 06.06.2020 an den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt , Peter Feldmann: Keine Antwort
Unsere e-Mail vom 06.06.2020 an den Gesundheitsdezernenten der Stadt Frankfurt, Stefan Majer: Keine Antwort

Update 29.06.2020:
Unsere e-Mail vom 28.05.2020 an den Betreiber der Kleinmarkthalle: Keine Antwort
Unsere e-Mail vom 06.06.2020 an den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt , Peter Feldmann: Keine Antwort
Unsere e-Mail vom 06.06.2020 an den Gesundheitsdezernenten der Stadt Frankfurt, Stefan Majer: Keine Antwort

Wir gehen davon aus, daß wir auch keine Antwort bekommen werden und man die Angelegenheit einfach "aussitzt"

Dann wollen wir mal inständig hoffen, daß es keine Corona-Infektion in der Kleinmarkthalle auftritt.
14 Tage Quarantäne werden einige der konventionellen Händler in der Halle finanziell wohl eher nicht verkraften.


 
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